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Ab diesem Jahr ist alles etwas anders. Wir haben uns aus Sicherheits- und aus Logistischen Gründen dafür entschieden die Teilnehmerzahl drastisch zu verkleinern. Seit des Unfalls 2018 hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt nicht mehr mit so einer riesigen Gruppe zu fahren wie in den letzten Jahren. Auf der letzten Tour 2019 hatte es sich auch wieder gezeigt, das es fast unmöglich ist, vernünftig voran zu kommen. Eine Gruppe mit 28 Motorrädern ist einfach zu lang. Bei Ortsdurchfahrten mit Ampeln und Kreuzungen oder an einem Kreisverkehr bleiben immer zu viele zurück und die Motorräder die duchgekommen sind müssen irgendwo anhalten und auf die "abgeschnittenen" warten. Das ist nervig und auch nicht immer ohne weiteres möglich, weil zum Beispiel kein Seitenstreifen vorhanden ist wo sicher angehalten werden kann.

In den ersten Jahren waren wir nie mehr als 20 Motorräder, aber in den folgenden Jahren hieß es immer "einer geht noch" bis dann diese Riesengruppe daraus geworden ist.

2019 haben wir versucht die Gruppe aufzuteilen, was aber nicht so ohne weiteres funktioniert hat, da wir irgendwann doch wieder alle zusammen unterwegs waren. Dazu kommt noch die lange Vorausplanung! Man kann nicht mal eben 6 Monate vor dem geplanten Tourtermin ein Hotel für 40 Teilnehmer klar machen, das ist bei 20 schon nicht einfach je nachdem wohin man will. In den letzten Jahren habe ich darum am Tag nach der Tour angefangen für das nächste Jahr zu planen. Man muss dann erst mal im gewünschten Hotel 40 Betten blocken, was aber nicht jedes Hotel länger als eine Woche mit sich machen läßt. In der Zeit müssen dann genügend Anmeldungen zusammen kommen, die dann zwangsläufig gleich eine Anzahlung machen müssen, damit diese ans Hotel weitergeleitet werden kann.
Mit einer halb so großen Gruppe kann man kurzfristiger buchen und auch planen. Außerdem werden wir eher wieder dazu tendieren mit nur einer Übernachtung zu planen!